F&A: Wie komme ich ohne Geld nach Norwegen?
Frage von : Wie komme ich ohne Geld nach Norwegen?
Ich möchte im Sommer (Ende Juli – Anfang August) nach Norwegen, hab aber kein Geld. Wie komme ich am besten dort hin und wie schaffe ich es nicht zu verhungern?
Beste Antwort:
Answer by OO
Trampen, Käfer essen und schwimmen.
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Wie wäre es mit dem klassischen Work and Travel?
hahaha.
Blick der Realität ins Auge: Das wird nichts…
per Anhalter und dich dann durchschnorren
Norweger lieben Bettler, das ist dort ein anerkannter Lehrberuf, zeige einfach deine Mittellosigkeitsbescheinigung, die bekommst du auf Antrag und gegen 1.000 Euro Gebühr.
Genauso wie du ohne Geld nach Finnland kommst!
Du hast doch noch ein paar Wochen Zeit. Da kannst Du doch etwas Geld verdienen als Spüler oder irgendwo putzen. Es gibt immer etwas zu tun. Dann hast Du ein paar hundert Euro und brauchst nicht verhungern und bist auf niemand angewiesen. Für die Fahrt reicht es nicht, aber da könntest Du Dich schlau machen, ob Du nicht mit einem Transporter als Beifahrer oder Helfer mitfahrern könntest. Probieren geht über studieren.
Schrei einfach Heil Hitler!
Ohne Geld wird das schwierig….
vor allem weil gerade Norwegen nicht billig ist und die Skandinavier allgemein Fremden etwas zurückhaltend gegenüber sind.
Ich wohne im westlichen Schweden und könnte dir vielleicht helfen,wenn du mir genauere Informationen gibst.
LG aus Halmstad
Schwimmen, Schlauchboot Fahrrad., Joggen.
Hallo,
1. Reise:
Also der Landweg ist kein Problem. Trampen, an Raststellen LKW-Fahrer anquatschen etc. Geschätzte Zeit bis Norddänemark max. 3Tage. Jetzt der diesebzüglich schwierigste Teil: Es gibt zwischendrin ziemlich viel Meer und abgerechnet wird pro Passagier und Fahrzeug. D.h. Du bräuchtest da entweder einen Sponsor, der Dich großzügig mit auf sein Ticket nimmt oder Du findest einen LKW-Fahrer, der Dich auf seinem Truck während der Überfahrt versteckt (ist selbstverständlich verboten). Altenative: Der Landweg über Polen, die Balten, Russische Föderation, Finnland, Schweden. Geschätze Zeit: 10 Tage, eher mehr, denn Richtung Norden wird der Verkehr sehr dünn.
Voraussetzung: Mut, ordentliche Körperhygiene, leichtes Gepäck (Heißt, nicht mehr als man mit einer Hand tragen und verstauen kann)
2. Übernachtung
Schlafsack, Unterlage (idealerweise so etwas, wie eine Isomatte, aber zur Not tut es auch Laub) und Regenponcho (Militärmodell). Aus dem Poncho kann man bei schlechtem Wetter ein Notdach bauen.
Es tut natürlich auch die Scheune, die Waldhütte, der Unterstand, die Brücke, aber wer bei solchen Plätzen auf Privatgrundstück nicht fragt, begeht Hausfriedensbruch. Übrigens Raucher werden grundsätzlich nicht aufgenommen. Den meisten “Wirten” ist die Feuergefähr durch solch einen Durchreisenden zu hoch.
Voraussetzung: Ein paar grundlegende Kenntnisse über Wetter und Natur, ein Messer, irgendetwas zum Feuermachen, gut wäre noch ein Becher und eine Art Kochgeschirr, Blechschüssel o.Ä.
3. Verpflegung
Besorg Dir ein Suvival-Buch. Da steht Alles drin. In der nordischen Wildnis kann man im Sommer recht leicht überleben. Pilze, Beeren, essbare Flechten etc gibt es zu Hauf, Insekten Käfer etc auch, braucht man aber nicht unbedingt.
Schwieriger wird es im Stammeuropa. Je niedriger Deine “Ekelgrenze” ist, desto schwieriger. Man kann a la Nehberg plattgefahrene Tiere von der Straße kratzen und die essen (Allerdings sollte man das vorher überm Feuer gut durchbraten), man kann an Lebensmittelgeschäften, Raststätten, Gaststätten und in der Nähe von fast-food Restaurants die Mülleimer nach geeignetem Essbaren durchstöbern (weggeworfen wird in unserer Überflussgesellschaft genug) und man kann Mundraub begehen, indem man Bäume und Felder am Wegesrand plündert (Ist übrigens, entgegen anderslautenden Gerüchten, ein Straftatbestand) .
Zuletzt bleibt natürlich betteln oder besser: Arbeiten.
So, noch immer motiviert? Dann an die Vorbereitungen.
Gruß
cfco15
an freunde hängen oder wandern
viel spaß(:
Am einfachsten:
Mit dem Finger auf der Landkarte!
Trampen, fürs Essen arbeiten, z.B. Gartenarbeit, Auto waschen, Geschirr in Kneipen und Raststätten spülen usw.
Trampen + Wasser & Ameisen