2.Tag – Von Gudvangen über Sognedal nach Ålesund

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Hütten in Gudvangen

Es ist 8:30 in Gudvangen. Schattig und 15 Grad. Die Sonne braucht hier etwas länger, da wir im Schatten der Berge liegen.Die Nacht war so lala. An Schlafen auf der Isomatte muss man seinen Hotelrücken erst einmal gewöhnen, plus das ständige Rauschen des Flusses und des Verkehrs am Morgen.

Eine warme Dusche für 5 Kronen und ein Kaffee retten den Morgen. Brot gibt es an der nächsten Shell Tankstelle und Internet für 30 Kronen an der Rezeption.

Um 9:45 verlassen wir den Zeltplatz Richtung Sonne. Ein kurzer Halt in Flåm überzeugt uns, das Flåm Camping der bessere Platz gewesen wäre für den der es lieber etwas zentraler mag.

Wir passieren mehrere kleine Tunnel bis wir endlich nach Aurland den 24,5 km langen und weltgrößten Autotunnel durchqueren. Die Durchfahrt dauerte circa 20 min. Der Tunnel hat drei Lichtinseln und wer mehr erfahren will schaut sich einfach unser Youtube Video an.

Danach biegen wir ab auf die E5 Richtung Sognedal und nehmen die Fähre von Fodnes nach Manneller. In Kvamshagen stoppen wir und besichtigen eine romantisch gelegene Stabkirche. Der Eintritt von 50 Kronen pro Person schreckt uns allerdings von einer Innenbesichtigung ab.

Die Strecke zieht sich nun hin, auch aufgrund von zwei germanischen Wohnmobilen, die unbedingt geschlossen 60 km/h fahren wollen. Im Sognedal Sender stoppen wir und füllen unsere Vorräte auf, plus Grillgut für heute Abend. Es ist mit 24 Grad ein so fantastisches Wetter, dass es wirklich keinen Grund gibt an einen Sommerurlaub in Italien zu denken.

Wir fahren weiter die E5 durch eine wirklich spektakuläre Landschaft. Bei Selseng stoppen wir. Ein idyllischer Rastplatz mit Blick auf den Sognedal Gletscher ist unser Mittagsplatz. Es geht vorbei am Norsk Bremuseum. Ein Stück gute Architektur.

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Sognedal Gletscher

In Skei biegen wir auf die E39. Wer hier an der Esso Tankstelle tanken will, sollte das tun. Sie schien uns wirklich die billigste seit langer Zeit. Bei Skogstad, also mitten im Wald müssen wir wieder warten aufgrund von frischen Sprengarbeiten. Danach erwischen wir doch noch die nächste Fähre.

Nach noch zwei weiteren Fähren sind wir endlich auf den Weg nach Ålesund. Campingplätze werden rar, genauso wie deutsche Wohnmobiltouristen. Um 18:30 ist es endlich geschafft. Ankunft in Prinsen Camping bei Ålesund. Ruhig, sauber, Fjord Blick – eine ADAC Empfehlung. Ein eiskaltes Bad im Fjord bringt die erwartete Abkühlung. Wir werfen den Grill an, öffnen ein kühles Bier und genießen die Aussicht bei Kilometerstand 632. Was gibt es besseres ?



05 05 Nordland